Am 08.06.26 fand die Eröffnung der Ausstellung "Studieren in Krisenregionen" statt. Gekommen waren nicht nur TU Angehörige, sondern auch Schüler*innen und Studierende der UniHH und HCU, die auch zur Ausstellung beigetragen haben.
Eröffnet wurde die Vernissage mit einer Rede von Margareth Lucy Hidayat, die berichtete, wie sie auf die Idee gekommen ist, diese Ausstellung zu organisieren und wie beeindruckt sie von den Texten und Bildern ist, die dafür eingereicht wurden.
Es folgte eine Rede von Dr. Anne Menzel, Mitarbeiterin im Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik. Sie betrachtete die Ausstellung vom wissenschaftlichen Standpunkt aus und erklärte, warum diese Ausstellung auch für die Friedensforschung wichtig ist.
Den Abschluss machte Rahmatullah Katawazai aus Afghanistan, der beeindruckend seine persönlichen Erlebnisse schilderte.
Anschließend machten die Gäste (Studierende, Schülerinnen, Mitarbeitende) einen ersten Rundgang durch das Treppenhaus des Hauptgebäudes der TUHH, das als Ausstellungsort dient. Die Texte auf deutsch und englisch sind beeindruckend und bewegend, ebenso die Bilder. Man sollte sich Zeit nehmen und Pausen machen, um die Eindrücke verarbeiten zu können. Die Berichte aus z. B. Lybien, Ukraine, Peru und anderen Ländern, in denen Studierende unter den schärfsten Bedingungen studieren, sind für uns unvorstellbar. Sie verdienen unseren Respekt.
Zu sehen ist die Ausstellung bis zum 30. Juni 2026.